Zukunftswerkstatt

zukunftswerkstatt

Die Zukunftswerkstatt – wir bringen Menschen und Ideen zusammen

In der Zukunftswerkstatt beschäftigen sich Menschen aus öffentlichen Institutionen und Unternehmen mit der Frage, wie in der Zukunft kulturelle und wissenschaftliche Inhalte vermittelt werden können. Ziel des Projektes ist es, Konzepte zu entwickeln und zu realisieren, die die Wissensgesellschaft Wirklichkeit werden lassen. Wir sind offen für Menschen und ihre Ideen und verstehen uns als Mittler zwischen Institutionen, Unternehmen, Personen und Produkten. Dabei verfolgen wir kein wirtschaftliches Interesse. Unser Antrieb ist der Wunsch die Menschen und Visionen zu finden und zu unterstützen, die wie wir daran glauben, dass Kooperationen auf allen Ebenen allen Kooperationsteilnehmern und damit den Kunden bzw. Nutzern neue Möglichkeiten erschließen werden.

In einem ersten Schritt beschäftigen wir uns mit dem Thema „Zukunft der Bibliotheken“. Wir glauben, dass die Bibliotheken bei der Wissens- und Kulturvermittlung eine wesentliche Rolle spielen werden. Stellt man sich die Frage, was Bibliotheken und Bibliothekare der Zukunft leisten sollten, ist ein zentraler Punkt sicherlich die Kenntnis neuer Medien und die Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten, die in diesen Medien stecken. Definiert man die Aufgabe von Bibliotheken als Mediendienstleister, die der Gesellschaft helfen das neue Überangebot an Informationen und Medien zu ihrem Vorteil zu nutzen und beherrschen zu lernen, dann gehört die permanente Beobachtung neuer Entwicklungen und das Ausprobieren dieser Medien zum zukünftigen Bibliotheksalltag. Bibliotheken werden sich in Zukunft nicht mehr allein über die Wissensbereitstellung definieren können, denn dies bieten inzwischen auch viele andere Anbieter. Die Bibliothek bezieht ihre Daseinberechtigung aus dem Nutzen, den sie der Gesellschaft bringt, die sie bezahlt: Nutzen in Form von Kulturbewahrern, Leseförderern und Dienstleistern in Sachen Medien und Informationshandling.
In der Zukunft wird es aber nicht nur darum gehen, Wissen global verfügbar zu machen. Vielmehr wird es auch Aufgabe der Bibliotheken sein, Wege zu finden, wie dieses Wissen vermittelt werden kann. Wie bereits erwähnt glauben wir, dass die Grenzen zwischen Lernen und Spielen zwischen Entertainment und Education sehr schnell verschwimmen werden. Damit verbunden werden neue Medien entstehen, neue Kommunikationssysteme, die für die Bibliotheken eine Vielzahl an Chancen und Möglichkeiten bedeuten. Die Zukunft der Bibliotheken liegt in einer neuen analogen und digitalen Interaktion mit ihren Kunden. Sie werden zu Wissensagenten die den einzelnen Menschen durch die Welt des Wissens geleiten und ihm neue Orte und Erkenntnisse näher bringen. Dies betrifft sowohl die wissenschaftlichen als auch die öffentlichen Bibliotheken.

Die Zukunftswerkstatt möchten den Besuchern des Bibliothekartages 2009 auf einem eigenen Messestand die vielfältigen Möglichkeiten präsentieren die sich durch die Nutzung von Computergames und Web2.0 Applikationen ergeben. An diesem Stand sollen die Besucher anhand von konkreten Beispielen die Möglichkeiten der neuen Medien, der Computergames und verschiedener Webtools ausprobieren können um eine Vorstellung für das Entwicklungspotenzial ihrer eigenen Bibliothek zu entwickeln. Die Fachbesucher werden z.B die Möglichkeit haben, von diversen Best-Practice-Modellen anderer Bibliotheken weltweit, die Web 2.0 Dienste bereits in ihre Services eingebunden haben, zu lernen. Auch die vielfältigen Möglichkeiten die sich aus der Einbindung von Computergames und Internet-Communities ergeben sollen veranschaulicht werden.

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